04
DEZ
2014
ISOTEK EVO 3 Mini Mira: Kaufempfehlung vom lite-magazin.de

Die Online-Plattform lite-magazin.de testete die eigens für LED-Fernseher und Video-Projektoren entwickelte Kombination von Netzfilter und Überspannungsschutz IsoTek EVO 3 Mini Mira.

 

"Wie bereits vermutet, erweist sich die Einbindung des Mini Mira dann tatsächlich als kinderleicht. Nachdem mein Testgerät erst einmal via optionalem Kaltgerätekabel mit Netzstrom versorgt ist, signalisiert dieses in Form einer Frontseitig blau-leuchtenden LED umgehend Einsatzbereitschaft. Im zweiten und zugleich letzten Schritt gilt es nun lediglich das Netzkabel des Bildwiedergabegerätes – in diesem Fall zunächst ein 55 Zoll LED-Bildriese – mit dem IsoTek zu verbinden. Voilà, geschafft! Die Integration ist somit in weniger als zwei Minuten erledigt. Zeit also, den Praxistest mit der Wiedergabe einer TV-Sendung in HD zu beginnen. 'Ja, soweit alles gut', denke ich. Doch um ehrlich zu sein, stelle ich im Vergleich zur bisherigen Bildwiedergabe zunächst keinen großen Unterschied fest. Das ändert sich dann aber schlagartig, als ich den Mini Mira wieder aus der Kette nehme. Jetzt nämlich ist das HD-Signal von einem Bildrauschen durchzogen, welches wie ein dünner Schleier hinter der auf dem Screen dargestellten Szenerie zu schweben scheint. Ein Effekt, welcher mir bislang nicht auffiel, der mich nun aber kolossal stört. Zugleich ein Effekt, der fast vollständig verschwindet, nachdem das kleine silbermatt gebürstete Alu-Kästchen wieder in die Kette integriert ist. Mehr noch, denn neben der offensichtlichen Filterung erscheint das Bild auch einen Tick heller und brillanter. Nachdem ich der Sache genauer auf den Grund gehe – indem ich den IsoTek immer wieder in die bzw. aus der Kette nehme – erscheint es, als sorge mein Testgerät zudem für ein leicht verbessertes Kontrastverhältnis. Dabei ist es, als wäre die Abgrenzung zwischen schwarzen und weißen Bildinhalten eine Nuance schärfer, während die gesamte Szenerie einfach frischer, dynamischer und zugleich irgendwie ruhiger wirkt.

 

Anschaulich demonstrativer wird der Unterschied dann in der Zuspielung via Projektor (JVC HD350). Demonstrativer deshalb, weil die Bildschirmdiagonale nun von 1,39 auf satte 3,10 Meter anwächst und somit selbst kleinste Fehler im Bild schonungslos aufgedeckt werden. Dabei werden die eben beschriebenen Effekte wie beispielsweise der leichte Schleier erneut sichtbar, wobei sich der Einsatz hier nochmals positiver bemerkbar macht, als noch kurz zuvor auf dem vergleichsweise kleinen Bildschirm. Denn kaum ist der IsoTek eingebunden, erscheint die Wiedergabe auch hier sofort ruhiger, satter und durchweg sauberer. Die Wiedergabe via Blu-ray soll dann zeigen, wie sich der Einsatz des kleinen Netzfilters in der Full-HD-Zuspielung bemerkbar macht. Wenn auch nicht so deutlich, wie noch wenige Minuten zuvor, ist dann aber auch hier ein kleiner aber feiner Bildunterschied festzustellen – und zwar erneut die Bildruhe betreffend. Da wo eben bei ganz genauem Hinsehen (und das habe ich im Laufe dieses Tests gelernt) noch ein ganz leichtes Bildrauschen zu erkennen war, ist dieses mit dem Einsatz des Mini Mira nicht vollends, aber nahezu gänzlich verschwunden.

 

Fazit

Dass die Verbesserung der Stromzufuhr einen durchaus positiven Einfluss auf die Klang- und Bildqualität haben kann, war vor diesem Test schon klar. Dass sich aber die Bildqualität – vor allem während der normalen Übertragung des Fernsehprogrammes – mit so einfachen Mitteln und so schnell verbessern lässt, hatte ich vor Testbeginn nicht erwartet. Nicht falsch verstehen, natürlich ist der Sprung mit Hilfe eines Mini Mira nicht so hoch, wie beispielsweise der nach der Kalibrierung des vorhandenen Großbildfernsehers bzw. Beamers. Dennoch ist unser Testproband eine echte Kaufempfehlung für Besitzer eines besseren TV-Gerätes oder eines hochwertigen Projektors, die selbst aus ihrer sehr gut eingestellten Wiedergabekette noch ein paar Prözentchen an Bildqualität herauskitzeln wollen. Und ein effektiver wie sicherer Schutz der hochwertigen Komponenten ist er obendrein.

 

Benotung

Preis/Leistung: sehr gut

 

 

Lesen Sie hier den gesamten Testbericht

Download des Testberichts als PDF-Datei