28. November 2025

Canor Virtus A3: Testurteil des Online-Magazins hifistatement.net „ein Meisterstück“

Das Online-Magazin hifistatement.net testet im November 2025 den Hybrid-Vollverstärker mit integrierten Digital-Analog-Wandler und einer diskret aufgebauten Phono-Vorstufe für MM- und MC-Tonabnehmer Canor Virtus A3. Das Fazit des sehr lesenswerten und ausführlichen Berichts: „Mit dem Virtus A3 ist Canor ein Meisterstück gelungen“:

„Das ECM Doppel-Album Jimmy Giuffre 3 1961 (Qobuz-Stream 44,1/16) machte schnell klar, wie toll diese Kombi nuanciert. […] Das Trio musiziert enorm feinsinnig und mit wunderschönen Klängen. Bei solcher Darbietung gerät diese zum Hinhören zwingende Musik zum Genuss und wirkt überhaupt nicht anstrengend. […] Ähnlich sauber strukturiert zeigt sich auch das Holly Cole Trio beim Live Album Montreal. Ich erlebe Holly Coles Gesang eindrucksvoll artikuliert, mit Körper und leicht dunklem Timbre, wie ich es von besten Wiedergabeketten kenne. […] Was hier bei diesen vier Akteuren auffällt, ist eine packende Feindynamik, die den Drive in der Musik körperlich spürbar werden lässt.

[…]

Der DAC im Virtus gibt bei Tschaikowskys Klavier Konzert No.1 mit Daniel Barenboim mit den Münchener Philhormonikern Orchester und Flügel etwas dichter wieder. Aber der Unterschied ist unbedeutend hinsichtlich der Schönheit und Transparenz, mit dem das Verstärkerteil im Canor die Musik aufbereitet, egal ob vom externen oder eigenen D/A-Wandler. Der Virtus A3 besitzt die Fähigkeit, das Schöne und Großartige in der Musik zu vermitteln, ganz gleich, um welches Genre es sich handelt. Er zeichnet keine allzu große Bühne, bleibt stets glaubwürdig und spricht den Hörer emotional an, was wohl auch einem ausgezeichneten Timing zu verdanken ist. Ich bin vom Virtus A3 begeistert und von seiner Musikalität angetan.

Nicht, dass wir uns missverstehen: Der Virtus ist kein Schönfärber oder Weichzeichner. Er hat es nur irgendwie drauf, jeder Art von Musik ihre Schönheit zu entlocken, so dass man gerne zuhört und dies auch über viele Stunden.

Nun möchte ich mich dem integrierten, diskret aufgebauten Phonovorverstärker widmen und schließe den Virtus A3 in meiner großen Anlage anstelle des Plinius Koru an. […] Im Gegensatz zu meinem Plinius, der erst tagelang Stromzufuhr braucht, um seinen Können zu beweisen, ist der Canor schon nach kürzester Zeit voll da und bezaubert wieder mit feiner dynamischer Auflösung und diesem für ihn charakteristischen zarten, seidigen Schmelz. Glanz und Energie verbinden sich auch jetzt zu einem Wohlklang, der mit bester Durchhörbarkeit und Dynamik einhergeht. So strahlen die Bläser mit Energie und jeder Ton des Orchesters und der Solisten wirkt konturiert und plastisch.

[…]

Die Phonostufe passt somit absolut ins Gesamtkonzept des Virtus A3, der damit Analog und Digital gleichwertig umsetzt. Mir scheint die Vorverstärker-Sektion im A3 ganz entscheidend diese angenehm wie packend klingende Spielweise zu diktieren.

Statement
Mit dem Virtus A3 ist Canor ein Meisterstück gelungen. Hier passt alles hervorragend zusammen und musiziert auf einem für diese Preisklasse enorm hohen Niveau. Die gelungene Abstimmung macht Einzelkomponenten schlicht überflüssig.“

Lesen Sie hier den gesamten Test Händlersuche