21. August 2026

IsoTek V5 Sigmas: Netzfilter für „klareren, offeneren und überzeugenderen Klang“

Das belgische Online-Magazin bestofhighend.com testet im August 2026 den Netzfilter IsoTek V5 Sigmas und urteilt: „Mit dem V5 Sigmas klingt ein HiFi-System klarer, offener und letztendlich überzeugender“. Im englischsprachigen Testbericht finden sich noch einige konkrete Hörtest-Beschreibungen – es lohnt sich daher, die Website zu besuchen!

„Für diesen Test habe ich den IsoTek V5 Sigmas in mein Referenzsystem integriert und direkt mit dem PS Audio PowerPlant 12 verglichen.

Das herausragende Merkmal des IsoTek V5 Sigmas ist die Transparenz. Er lässt das HiFi-System weder wärmer, heller noch präsenter klingen. Stattdessen scheint er eine Schicht elektrischen Rauschens zu beseitigen, die die bereits vorhandenen Komponenten davon abhält, ihr volles Potenzial zu entfalten.

Mit dem V5 Sigmas schienen die Aufnahmen mehr Tiefe und Räumlichkeit zu besitzen. Die Instrumente nahmen klarer definierte Positionen ein, und leise Details, die zuvor leichter zu übersehen waren, traten deutlicher hervor. Dies ist die Art von Verbesserung, die bei einer kurzen Vorführung schwer zu erkennen ist, bei längerem Hören jedoch offensichtlich wird. Man hört nicht unbedingt ein dramatisch verändertes System. Stattdessen beginnt man zu bemerken, dass man vertraute Aufnahmen tiefer in sich hinein hört.

Außerdem verbesserte sich auch die Basswiedergabe – nicht durch mehr Bass, sondern durch eine kontrolliertere, strukturiertere und präzisere Tieftonwiedergabe. Basstöne setzten ein und klangen mit größerer Genauigkeit ab, während komplexe Basspassagen leichter zu verfolgen waren.

Vor allem aber bewahrte der IsoTek V5 Sigmas bei allen Titeln, die ich abspielte, die Dynamik. Ein Problem bei passiven Netzfiltern ist, dass die Filterung manchmal die Klarheit auf Kosten der musikalischen Energie verbessert. Ist die Filterung zu aggressiv, klingt ein System zwar klarer, aber weniger lebendig. Hier blieben große dynamische Schwankungen kraftvoll. Die Percussion behielt ihre Durchschlagskraft. Crescendos behielten ihr Gefühl für Größe bei, während die Mikrodynamik leichter wahrnehmbar wurde.

Im direkten Vergleich mit dem PowerPlant 12 waren die Unterschiede subtil, aber konsistent. Der PowerPlant 12 vermittelte den Eindruck einer hochgradig kontrollierten elektrischen Grundlage. Bei den Sigmas hatte man eher das Gefühl, dass sie einfach Hindernisse zwischen der Aufnahme und dem Hörer beseitigten.

Testergebnis
Der IsoTek V5 Sigmas hat mir erneut vor Augen geführt, was ich im Laufe der Jahre zu schätzen gelernt habe: Die Qualität der Stromversorgung eines Systems kann einen größeren Einfluss haben, als uns manchmal bewusst ist. Der Sigmas drängt dem System keinen neuen Charakter auf und verändert auch nicht offensichtlich dessen Klangbalance. Stattdessen scheint er eine Rauschschicht zu beseitigen, die das, was die Komponenten eigentlich leisten können, beeinträchtigen kann. Das Ergebnis ist ein System, das klarer, offener und letztendlich überzeugender klingt. Mit einem Preis von 5.099 € bedeutet der V5 Sigmas eine erhebliche Investition, daher würde Ihnen wärmstens empfehlen, sie in Ihrem eigenen System probezuhören.

Pro
+ Völlig geräuschloser, erwärmungsfreier passiver Betrieb
+ Erhält die Dynamik bei gleichzeitiger Reduzierung des Rauschpegels
+ Präziserer, strukturierterer Bass und räumlich tieferes Klangbild
+ Sinnvolle Aufteilung der Steckdosen für Geräte mit höherer und niedriger Stromaufnahme
+ Im Lieferumfang enthaltenes IsoTek EVO3 Premier-Netzkabel
+ Solides, gut durchdachtes Gehäuse

Kontra
– Kein Display und keine Echtzeit-Überwachung der Netzqualität
– Keine aktive Wechselstrom-Regenerierung bei stark schwankendem Netz
– Premium-Preis für einen passiven Netzfilter

Bewertung
Performance (60 %): 9,4 von 10 Punkten
Ausstattung/Funktionalität (20 %): 8,8 von 10 Punkten
Design/Verarbeitungsqualität: 9,4 von 10 Punkten
Preis/Leistung: 8,8 von 10 Punkten
Gesamtnote: 9,2 von 10 Punkten

Lesen Sie hier den gesamten Test in englischer Sprache Händlersuche